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Wer wir sind, wo wir her kommen, und wo wir hin wollen!

Eine Brücke zu den östlichen Nachbarn

Nach der Wende wurde das Bildungswerk auf Initiative des Landesverbands Hessen des Bundes der Vertriebenen 1991 gegründet. Der Grundgedanke war – und ist es nach wie vor – eine Verständigung durch Begegnungen in Form von Seminaren zu erreichen und die gemeinsame Vergangenheit aufzuarbeiten. Will heißen: Der Blick zurück ist genau so wichtig wie der Blick nach vorn. Überwiegend grenzüberschreitende Verständigungsprojekte, die vom Bundesministerium des Innern gefördert werden, stehen seitdem ganz oben auf der Agenda. Seit Gründung wurden vom Deutsch-Europäischen Bildungswerk in Osteuropa insgesamt über 100 Völkerverständigungs- Seminare und Studienreisen organisiert. Die Teilnehmer sind nicht nur Heimatvertriebene, sondern auch Kommunalpolitiker, Hochschuldozenten, Studenten, Gymnasiallehrer und Schüler, Wirtschafts-und Medienrepräsentanten, Autoren, Geistliche und Gesellschaftsvertreter aus verschiedenen Ländern. Die Seminarprogramme des Bildungswerks bestehen zum Großteil aus acht bis zehn Begegnungen im Umkreis von 40 Kilometern an verschiedenen Tagungsorten, zu denen jeweils inländische Gäste und Referenten eingeladen werden. Die Thematik der Vorträge soll, wie die anschließenden Diskussionen, zu einem größeren Verständnis der Volksgruppen und einer Steigerung der Hilfsbereitschaft in einem zusammenwachsenden Europa führen.   Verständigungsengagierte Heimatvertriebene bereichern die Tätigkeit des Bildungswerks durch ihr tiefgreifendes Wissen der osteuropäischen Geschichte und Kultur und ihrer Pflege vielfältiger Beziehungen nach Osteuropa. Dank ihrer Vermittlung werden auch die Vereine der deutschen Minderheit in die Verständigungsprojekte/Seminare eingebunden. Seit 2004 arbeitet das Bildungswerk mit deutschen und osteuropäischen Partnerstädten und -gemeinden eng zusammen. Gemeinsame Städtepartnerschafts- und Patenschaftsseminare – unter anderem auch mit kirchlichen Einrichtungen – finden großen Anklang bei der Bevölkerung auf beiden Seiten. Von Gründung an schreckt das DEB nicht davor zurück, dicke Bretter zu bohren und Ressentiments abzubauen. Bensheims Ehrenbürgermeister Georg Stolle wurde 2012 zum Vorsitzenden und Nachfolger des mittlerweile verstorbenen Hartmut Saenger gewählt.
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Bild: twinlili/pixelio.de
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